Friday, April 6, 2012

Von Ausgrenzung bis zur Brandstiftung - Antisemitismus im deutschen Alltag

Von Ausgrenzung bis zur Brandstiftung - Antisemitismus im deutschen Alltag

Von Ausgrenzung bis zur Brandstiftung - Antisemitismus im deutschen Alltag Nach dem Aufdecken der rechtsextremistischen Mordserie und der Veröffentlichung einer Studie, wonach jeder fünfte Bundesbürger latent antisemitisch ist, klingeln in Deutschland die Alarmglocken. Kaum zu glauben, aber jeder sechste Bundesbürger ist der Ansicht, dass "Juden in Deutschland zu viel Einfluss" haben und jeder achte stimmt dem Satz zu, dass Juden an ihrer Verfolgung eine Mitschuld trügen. Fast 40 Prozent der Befragten meinen, dass Juden versuchten, aus ihrer Verfolgung während der NS-Zeit Vorteile zu ziehen. defacto ist der Frage nachgegangen, wie Juden in Hessen den Antisemitismus erleben und wie sie damit umgehen. Judenfeindliche Einstellungen sind nach Einschätzung von Experten in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verankert. Das geht aus dem Antisemitismus-Bericht hervor, den ein unabhängiger Expertenkreis auf Einladung von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thiers! e in Berlin vorgestellt hat. Bereits im vergangenen Herbst hatte sich das Bundeskabinett mit dem Bericht auseinandergesetzt. In dem Bericht, der auf den Seiten des Bundesinnenministeriums seit November abrufbar ist, heißt es, das Internet spiele bei der Verbreitung von Antisemitismus eine besondere Rolle. Rechtsextreme, Holocaust-Leugner und extremistische Islamisten nutzten das Netz mit großer Selbstverständlichkeit als Plattform für ihre Propaganda. Doch Antisemitismus sei auch jenseits der rechtsextremen und ...





0 comments: